Entwicklung und Geschichte des SV Langenenslingen 1949 e.V.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Entwicklung und Geschichte des Vereins und der verschiedenen im Zeitverlauf bestehenden Abteilungen.
Nach Vorarbeit des damaligen Bürgermeisters Adolf Wagner und den Gemeinderäten Alois Gulde und Johann Bold beim französischen Kreiskommissariat in Sigmaringen kam es am 15. August 1949 zur Gründungsversammlung des SV Langenenslingen 1949 e.V. im Gasthaus zur Traube in Langenenslingen.
Der Beitritt zum Landessportbund Württemberg-Hohenzollern (gegründet 19. November 1949 - heute im Württembergischen Landessportbund aufgegangen) erfolgte noch im Gründungsjahr.
Im amtlichen Organ "Unser Sport" des Landessportbunds Württemberg-Hohenzollern e.V. vom 15. Februar 1950 (1. Jahrgang Nr. 3) findet sich ein Hinweis, dass der Sportverein Langenenslingen „lizenziert“ ist.
Im Jahre 1955 erfolgte die Eintragung des Sportvereins Langenenslingen in das Vereinsregister.
Abteilung Fußball (15. August 1949 - heute)

Die Geschichte der Abteilung Fußball ist eng mit der Geschichte des Gesamtvereins verbunden, da der Sportverein ursprünglich als reiner Fußballverein gegründet werden sollte.
Der Beitritt zum Fußballverband Württemberg-Hohenzollern (Vorgängerverband des heutigen Württembergischen Fußballverbands), selbst erst am 5. November 1949 gegründet, erfolgte noch im Jahr 1949.
Nachdem das anfänglich genutzte Spielfeld nicht mehr den Anforderungen genügte, wurde am 14. September 1968 "Richtfest" für den neuen Sportplatz im Gewann Gänselehen gefeiert. An dieser Stelle wurde bis 1970 auf dem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten ehemaligen Kiesgrubengelände ein neuer Fußballplatz mit Flutlichtanlage geschaffen. In den Jahren 1970/71 wurde mit dem Bau des ersten Sportheims der Abteilung Fußball begonnen. Bereits im Jahre 1973 wurde ein für damalige Verhältnisse modernes Vereinsheim bezogen.
1984 wurde das lang gewünschte zweite Spielfeld seiner Bestimmung übergeben.
Im Jahre 1999 wurde ein umfangreicher Um- bzw. Neubau des Sportheimes in Angriff genommen. In tausenden von Arbeitsstunden wurde das heutige Sportheim mit seiner einladenden Gaststätte (welche für ca. 70 Personen Platz bietet), einem Geschäftszimmer, einem Fitnessraum sowie geräumigen Umkleidekabinen geschaffen. Das heutige Sportheim wurde im Jahre 2001 fertig gestellt.
Im Jahr 2013 wurde die Flutlichtanlage auf dem Trainingsplatz erweitert, so dass ab diesem Zeitpunkt auch auf diesem Sportplatz 6 Lichtmasten bereit standen.
Im Jahr 2018 wurde der Fitnessraum in einen modernen Aufenthalts- und Besprechungsraum umgewandelt und der Abstellraum im Obergeschoss in eine weitere Umkleidekabine umgerüstet.
Während der Jahre 2020-2021 wurden die Terasse des Sportheims sowie die mit Unterstützung des LEADER-Programms die neue Multifunktionsküche mit Lagerräumen gebaut.
Im Jahr 2024 wurden die bestehenden Flutlichtanlagen auf dem Haupt- und Trainingsplatz dank zahlreicher Fördermöglichkeiten auf moderne LED-Flutlichtstrahler umgerüstet.
Die größten Erfolge im sportlichen Bereich:
- Aufstiege der aktiven Mannschaft in die Bezirksliga Donau in den Jahren 1999 und 2019.
- Aufstiege der Frauen-Mannschaft bis in die Regionenliga.
Abteilung Leichtathletik (15. August 1949 - unbekannt aufgelöst)
Kurz nach der Gründung des Sportvereins wurde die Abteilung Leichtathletik gegründet. Erster Vorsitzender war Hans Miller. Die Abteilung wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt wieder aufgelöst.
Abteilung Faustball (15. August 1949 - unbekannt aufgelöst)
Kurz nach der Gründung des Sportvereins wurde die Abteilung Faustball gegründet. Erster Vorsitzender war Hans Miller. Die Abteilung wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt wieder aufgelöst.
Abteilung Ski (1951 - unbekannt aufgelöst)
Wintersportbegeisterte gründeten noch 1951 die Abteilung Ski, als deren erster Abteilungsleiter Meinrad Schobloch in den raren Aufzeichnungen aus dieser Zeit genannt ist. Die Abteilung Ski wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt wieder aufgelöst.
Abteilung Tischtennis (1953 - 13. April 1983
1953 erweiterte sich das Sportangebot des Vereins um die Abteilung Tischtennis, die im gleichen Jahr noch den Antrag auf Aufnahme in den Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern stellte. Die Abteilung wurde mangels Interesse am 13. April 1983 wieder aufgelöst.
Abteilung Schwerathletik (17. Februar 1967 - 03. Juli 1981)
Am 17. Februar 1967 wurde unter Leitung des Abteilungsleiters Karl Bold die Abteilung Schwerathletik gegründet, welche am 03. Juli 1981 mangels Trainingsmöglichkeiten wieder aufgelöst wurde.
Abteilung Sportkegeln (01. August 1973 - 31. Dezember 2016)
Die seit dem 2. April 1969 beim Kegelsportclub Mengen als "KSC Blau-Weiß Langenenslingen" im Bezirk Oberschwaben ihren Kegelsport ausübenden Männer schlossen sich zum 1. August 1973 als Abteilung dem Sportverein Langenenslingen an. Nachdem die für die Heimwettkämpfe genutzte Kegelbahn in der Gaststätte "Sonne" in Langenenslingen nicht mehr für den Wettkampfbetrieb ausreichte, wurde diese Abteilung am 4. August 1978 aufgelöst. Am 2. November 1987 wurde unter dem Abteilungsleiter Bernhard Pröbstle die Abteilung Sportkegeln wieder ins Leben gerufen. Die offizielle Mitgliedschaft im Württembergischen Kegler- und Bowling-Verband begann am 1. Oktober 1988. Die Abteilung Sportkegeln löste sich zum Jahresende 2016 aufgrund der mangelnden Spielmöglichkeiten in der näheren Umgebung auf.
Abteilung Volleyball (Ende 1974 - 31. Dezember 2024)
Ende 1974 wurde die Abteilung Volleyball gegründet. Die Abteilung wurde aufgrund mangelnder Mitglieder zum 31. Dezember 2024 aufgelöst.
Abteilung Turnen (Ende 1974 - heute)
Zur Abteilung TurnenEnde 1974 wurde auch die Abteilung Turnen (zunächst unter der Bezeichnung Frauenturnen) gegründet. Die Abteilung trat am 01. Januar 1990 dem Schwäbischen Turnerbund bei und ist seitdem im Turngau Oberschwaben integriert.
Abteilung Tennis (14. September 1978 - heute)
Zur Abteilung TennisAm 14. September 1978 fand unter der Leitung von Rainer Anke die Gründung der Abteilung Tennis statt. Die Abteilung Tennis meldete sich am 12. Januar 1984 beim Württembergischen Tennisbund an und wurde dem damaligen Bezirk 8 zugeordnet. Die Tennisanlage mit den ersten beiden Sandplätzen konnte 1984 eingewiehen werden. Im Jahr 1989 wurde das Vereinsheim der Abteilung Tennis fertig gestellt.
Abteilung Karate (06. Mai 1988 - 31.12.2016)
Die Gründung der Abteilung Karate fand am 6. Mai 1988 im Gasthaus "Löwen" in Wilflingen statt. Erster und langjähriger Abteilungsleiter war Herbert Kempter. Die Abteilung Karate ist aufgrund eines Verbandswechsels im Jahr 2016 aus dem Sportverein ausgetreten und hat einen eigenen Verein gegründet.
Verein zur Förderung des Sportvereins Langenenslingen e.V.
Am 16. November 1996 wurde der "Verein zur Förderung des Sportvereins Langenenslingen" gegründet. Erster Vorstand ist seit der Gründung Manfred Gulde.
Spenden zu Gunsten des SV Langenenslingen 1949 e.V. können über folgendes Spendenkonto abgewickelt werden:
Empfänger: Verein zur Förderung d. SVL e.V.
IBAN: DE44 6509 3020 0516 0510 08
Verwendungszweck: Spende + Angabe des Abteilungsnamen, für die die Spende gedacht ist.
Bisherige Vorstände
| Vor- und Nachname | Amtszeiten | Amtsdauer |
|---|---|---|
| Hans Miller | 1949 - 1951 | 2 Jahre |
| Anton Laub | 1951 - 1953, 1955-1956, 1965-1969 | 7 Jahre |
| Walter Wachter | 1953-1955, 1959-1964 | 8 Jahre |
| Arnulf Schmidt | 1956-1959 | 3 Jahre |
| Gottfried Grehl | 1964-1965 | 1 Jahr |
| Robert Böhmer | 1969-1972, 1973-1977 | 7 Jahre |
| Ernst Knaupp | 1972-1973 | 1 Jahr |
| Fidelis Späth | 1977-1985 | 8 Jahre |
| Gerold Marquardt | 1985-1997 | 12 Jahre |
| Christof Fisel | 1997-2007, 2015-2017 | 12 Jahre |
| Rainer Böhmer | 2007-2011, 2017-2019 | 6 Jahre |
| Fabian Bacher | 2011-2013, 2019-2021 | 4 Jahre |
| Michael Mann | 2013-2015 | 2 Jahre |
| Manuel Kilgus | 2021-heute |
Mitgliederzahlen
| Abteilung (B-Meldung) | Mitglieder |
|---|---|
| Turnern | 387 |
| Fußball | 275 |
| Tennis | 183 |
| Gesamtverein (A-Meldung) | 751 |
Nachdem es auch Mehrfachmitgliedschaften gibt, stimmen die Summen der verschiedenen Abteilungen mit der Gesamtmitgliederzahl nicht überein.
Stand: 08.01.2026 (Quelle: WLSB-Meldung)

